Die perfekten Rollen
23.05.2008 12:59 h, Gespeichert in:Mehr Pressestimmen...
WAZ Vest, 23.05.2008, Jürgen Seyb
Begeisterung beim Wunder von Bern-Spiel am Erkenschwicker Stimberg. Stadionsprecher Andreas Obering, der Herbert Zimmermann spielte, gefiel so sehr, dass er nun zum Schalke-Spiel wiederkommen soll.
Oer-Erkenschwick. Am Donnerstag stand er mit der Premiere zu „Happy End” auf den Brettern der Bühne im Ruhrfestspielhaus. Doch das hielt Schauspieler Peter Lohmeyer nicht davon ab, dem Benefizspiel des „Wunder von Bern”-Teams gegen die mit Spielern aus der Traditionsmannschaft der Spvgg. Erkenschwick verstärkte Zweitliga-Aufstiegs-Elf von 1980 zumindest eine Stippvisite abzustatten. Denn (nicht nur) Peter Lohmeyer hat ausgesprochen angenehme Erinnerungen an den Stimberg. Zum Beispiel die, dass er vor acht Jahren zum „20-Jährigen” des Zweitliga-Aufstiegs als Mitglied der damaligen Promi-Mannschaft zwei wunderschöne Tore erzielte. Noch mehr aber die, dass nach diesem Spiel - Sönke Wortmann als „Aufstiegs-Mitspieler” war schließlich auch dabei - quasi der Grundstein für sein Engagement in Wortmanns Film „Das Wunder von Bern” gelegt wurde. „Sönke hatte mich nach dem Spiel gefragt, ob ich vielleicht einen Sohn habe, der Fußball spielt und auch ein bisschen schauspielert”, erzählte der Mime über die Stadionlausprecher. Hatte er, das Ende ist bekannt: Beide spielten die Hauptrollen im „Wunder von Bern”. Und nicht zuletzt auch deshalb stellte Lohmeyer fest, als er sich via Lautsprecher zur Premiere von „Happy End” verabschiedete: „Ich hoffe, dass es auch für die Spielvereinigung ein Happy End geben wird und der Verein erhalten bleibt.”
Worte, denen sich „Obel” (Andreas Obering) eigentlich nur anschließen konnte. Der verkörperte im „Wunder von Bern” den legendären Rundfunkreporter Herbert Zimmermann. Genau in diese Rolle, die ebenfalls beim Promispiel vor acht Jahren im Stimberg-Stadion für ihn geboren wurde, schlüpfte er nun wieder, kommentierte höchst launig die gesamten 70 Minuten. „Allein der Sprecher war das Eintrittsgeld schon Wert”, befand nicht nur Spvgg.-Ehrenvorsitzender Anton Stark anerkennend nach der Partie beim gemütlichen Beisammensein. Und auch „Obel” hatte es gefallen, obwohl die Zuschauerresonanz (knapp 300) eigentlich größer hätte sein können.
Nach dem Spiel gingen dem Wortgewandten angesichts vieler Wünsche sogar die Autogrammkarten aus. Und er ließ sich von dem Donnerstag zum wortlosen Statisten degradierten Spvgg-Stadionsprecher Alfons Manikowski ein Versprechen abnehmen: Wenn's terminlich machbar ist, will er im Sommer das Schalke-Gastspiel am Stimberg live kommentieren. Fußball gespielt wurde auch. 7:3 siegte das Wunder von Bern-Team, für das Sönke Wortmann den ersten Treffer zum 1:1 markierte.
Quelle: WAZ, 23.05.2008
Begeisterung beim Wunder von Bern-Spiel am Erkenschwicker Stimberg. Stadionsprecher Andreas Obering, der Herbert Zimmermann spielte, gefiel so sehr, dass er nun zum Schalke-Spiel wiederkommen soll.
Oer-Erkenschwick. Am Donnerstag stand er mit der Premiere zu „Happy End” auf den Brettern der Bühne im Ruhrfestspielhaus. Doch das hielt Schauspieler Peter Lohmeyer nicht davon ab, dem Benefizspiel des „Wunder von Bern”-Teams gegen die mit Spielern aus der Traditionsmannschaft der Spvgg. Erkenschwick verstärkte Zweitliga-Aufstiegs-Elf von 1980 zumindest eine Stippvisite abzustatten. Denn (nicht nur) Peter Lohmeyer hat ausgesprochen angenehme Erinnerungen an den Stimberg. Zum Beispiel die, dass er vor acht Jahren zum „20-Jährigen” des Zweitliga-Aufstiegs als Mitglied der damaligen Promi-Mannschaft zwei wunderschöne Tore erzielte. Noch mehr aber die, dass nach diesem Spiel - Sönke Wortmann als „Aufstiegs-Mitspieler” war schließlich auch dabei - quasi der Grundstein für sein Engagement in Wortmanns Film „Das Wunder von Bern” gelegt wurde. „Sönke hatte mich nach dem Spiel gefragt, ob ich vielleicht einen Sohn habe, der Fußball spielt und auch ein bisschen schauspielert”, erzählte der Mime über die Stadionlausprecher. Hatte er, das Ende ist bekannt: Beide spielten die Hauptrollen im „Wunder von Bern”. Und nicht zuletzt auch deshalb stellte Lohmeyer fest, als er sich via Lautsprecher zur Premiere von „Happy End” verabschiedete: „Ich hoffe, dass es auch für die Spielvereinigung ein Happy End geben wird und der Verein erhalten bleibt.”
Worte, denen sich „Obel” (Andreas Obering) eigentlich nur anschließen konnte. Der verkörperte im „Wunder von Bern” den legendären Rundfunkreporter Herbert Zimmermann. Genau in diese Rolle, die ebenfalls beim Promispiel vor acht Jahren im Stimberg-Stadion für ihn geboren wurde, schlüpfte er nun wieder, kommentierte höchst launig die gesamten 70 Minuten. „Allein der Sprecher war das Eintrittsgeld schon Wert”, befand nicht nur Spvgg.-Ehrenvorsitzender Anton Stark anerkennend nach der Partie beim gemütlichen Beisammensein. Und auch „Obel” hatte es gefallen, obwohl die Zuschauerresonanz (knapp 300) eigentlich größer hätte sein können.
Nach dem Spiel gingen dem Wortgewandten angesichts vieler Wünsche sogar die Autogrammkarten aus. Und er ließ sich von dem Donnerstag zum wortlosen Statisten degradierten Spvgg-Stadionsprecher Alfons Manikowski ein Versprechen abnehmen: Wenn's terminlich machbar ist, will er im Sommer das Schalke-Gastspiel am Stimberg live kommentieren. Fußball gespielt wurde auch. 7:3 siegte das Wunder von Bern-Team, für das Sönke Wortmann den ersten Treffer zum 1:1 markierte.
Quelle: WAZ, 23.05.2008