... im WUNDER VON BERN

Obel als Herbert Zimmermann im Kinofilm

 

 

 

 

Das Meisterwerk von Sönke Wortmann, das über 5 Millionen begeisterte Zuschauer in die Kinos lockte, ist eine bewegende Familiengeschichte aus dem Ruhrgebiet der fünfziger Jahre vor dem Hintergrund des unvergessenen Finales der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern. Mit Peter Lohmeyer (Schauspieler des Jahres 2004) und dessen Sohn Louis Klamroth in den Hauptrollen.

Ebenfalls dabei: Andreas "Obel" Obering, der in seiner Rolle als Rundfunkreporter Herbert Zimmermann brilliert.

 


 

Obel Obering als Reporter Herbert Zimmermann im Wunder von Bern

Das erfolgreichste deutsche Drama der letzten 12 Jahre wurde ausgezeichnet mit:

  • dem Deutschen Filmpreis in Silber 2004  in den Kategorien "Bester Spielfilm", "Beste Regie" (Sönke Wortmann) und "Beste Nebendarstellerin" (Johanna Gastdorf)
  • der Goldenen Kamera 2004 für Nachwuchsschauspieler Louis Klamroth
  • der DIVA 2004 ebenfalls für Louis Klamroth
  • der Goldenen Leinwand (3 Mio. Zuschauer)
  • dem Bayerischen Staatspreis (beste Regie, beste Nebendarstellerin)
  • dem Bogey (1 Mio. Zuschauer in zehn Tagen)
  • dem Publikumspreis beim Festival in Logarno

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Die Geschichte des Films


Es gibt in der deutschen Nachkriegsgeschichte zwei Ereignisse, bei denen Zeitgenossen heute noch genau wissen, wo sie an diesem Tag waren: Der Fall der Mauer 1989 und der überraschende Gewinn der Fußballweltmeisterschaft am 4. Juli 1954, besser bekannt als: Das Wunder von Bern. Dieser Sieg an einem Sonntagnachmittag ist zum Mythos geworden, und die beteiligten Akteure sind Legende: Sepp Herberger, Fritz Walter, Helmut Rahn oder Toni Turek ...

3 : 2; Deutschland wurde Fußballweltmeister; eine Nation stand plötzlich Kopf. Das Kennzeichen dieser historischen Stunde war keineswegs nur der Sieg einer Fußballmannschaft, sondern eine Art kollektiver Glückszustand, ein ermutigendes Gegenbild zum Nazi-Reich.

In der Geschichte der Familie Lubanski aus Essen-Katernberg spiegeln sich die kleinen Freuden und Rebellionen jener Zeit, der Leidensweg der Kriegsheimkehrer und das sich am Horizont bereits abzeichnende Wirtschaftswunder.

Die Auseinandersetzung mit dem Stoff, besonders die knifflige Frage, wie man sich einem solchen im kollektiven Gedächtnis der Deutschen tief verankerten Ereignis nähern soll, war zu Beginn schwierig, und dennoch zumeist packend und von einer großen Anziehungskraft, gerade weil es um so viel mehr geht als nur um ein Fußballspiel.

Sönke Wortmann

Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Senator.

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